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Chronik der Chorgemeinschaft Katzwang 

 

Eine interessante Zeitreise durch 125 Jahre Vereinsgeschichte

 

Im Herzen Frankens an der Rednitz zwischen Nürnberg und Schwabach liegt Katzwang. Dort wurde am 27. Juni 1885 von 15 sangesfreudigen Männern der Gesangverein „Liederkranz“ Katzwang aus der Taufe gehoben. Die Stabführung lag in den Händen von Lehrer Höllfritsch. Keiner der Gründungsmitglieder dachte wohl daran, dass die Früchte dieser Gründung noch nach 125 Jahren Bestand haben würden. Der Chor bedeutete für Katzwang und Umgebung einen nicht mehr wegzudenkenden Kulturträger. In kürzester Zeit wuchs der Gesangverein auf 54 aktive und passive Mitglieder an die aus Katzwang, Limbach, Schwarzach, Gerasmühle und Greuth kamen.

Für alle Zeiten sollen uns die Namen der Gründer unvergesslich bleiben: Leonhard Rahm, Josef Speckner, Johann Schüssel, Michael Dirschner, Leonhard Ramspeck, Konrad Weiß, Jakob Weber, Georg Miederer, Georg Lohbauer, Johann Galsterer, Konrad Reingruber, Konrad Maurer, August Kern, Andreas Wüstner und Lehrer Höllfritsch.

125 Jahre - bewegende Zeiten -, faszinierend, aber auch traurig, mit Höhen und Tiefen, mit Weltkriegen und mit neuen Entwicklungen in der Kultur, Politik und Gesellschaft.

Ereignisse der Jahre 1910 - 1941

Im Jahre 1910 erfolgte die Gründung der Sängerriege des Arbeiter-Turn- und Sportvereins Katzwang 05. Die Aufgeschlossenheit dieser Bürger bekundete, dass Sport und Gesang wohl zwei verschiedene Ideale sind, aber im Grunde zusammen gehören. Nach echter Sängertreue lebten nun diese beiden Chöre nebeneinander und trugen ihr Chorgut bei vielen Veranstaltungen in die Herzen der Mitmenschen. Sie sind das Vorbild für unsere junge Sängerschaft geworden.

1911 wurde das 25-jährige Vereinsjubiläum an zwei Tagen im Juni ausführlich gefeiert. 1913 erfolgte der Beitritt zum Fränkischen Sängerbund. Wie in allen Landen, sollte die Freude der Gesangsvereine nur noch von kurzer Dauer sein. 1914, der erste Weltkrieg war ausgebrochen. Viele Väter und Söhne unserer Gemeinde zogen hinaus in fremde Länder, um ihre Heimat zu schützen. Nur wenigen war es vergönnt, ihren Heimatort wieder zu sehen. Neue Sänger füllten die leer gewordenen Plätze und ab 1919 öffneten sich erneut die Pforten zum Chorgesang.

Schon 1922 konnte das erste Chorkonzert, ein so genanntes „Stuhlkonzert“, nach dem 1. Weltkrieg aufgeführt werden. Im Jahr 1928 nahm ein Teil des Vereines am Sängerfest in Wien teil. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden alle Arbeitervereine verboten. Hart war für die große Sängerfamilie die Auflösung der Sängerriege. Aber die Liebe zum Gesang ließ diese frohe Sängerschar nicht verstummen, so dass im Jahre 1934 die Verschmelzung des Liederkranzes mit der Sängerriege des Arbeiter-Turn-und Sportvereins Katzwang 05 erfolgen konnte. Unter der Leitung des Chormeisters Dr. Fritz Scharrer entfaltete sich dieser Chor zu einem nicht geahnten Können. 1935 feierte der Liederkranz Katzwang zwei Tage lang sein 50-jähriges Jubiläum. Vier Jahre später begann der zweite Weltkrieg. Immer größer wurde die Zahl derer, die Abschied nehmen mussten, bis dann 1941 der einst so große Chor ganz verstummte.

Ereignisse der Jahre 1949 - 1970

Als die tiefen Wunden in den Herzen der Menschen langsam verblassten, waren es sangestreue Sängerinnen und Sänger, die zur Neugründung des Gesangvereins einluden. Gemeinsam getragenes Leid der letzten Kriegsjahre ließ mit der Wahl einer Vorstandschaft den Gesangverein Katzwang entstehen. So war es möglich, dass am 22. Januar 1949 die erste Chorprobe stattfand. Die Leitung übernahm der frühere 1. Vorsitzende Michael Schüssel, ein Sänger der schon lange Jahre die Geschicke des Vereins geleitet hatte. Ihm war es durch seine Beliebtheit zu verdanken, dass eine verschworene Gemeinschaft von Sängerinnen und Sängern als Basis für einen größeren Chor entstand. Zu seinem Stellvertreter ernannte man Rudolf Fischer, welcher in Sängerkreisen kein Unbekannter war und bei Ständchen oft als Ersatzchorleiter einsprang. Die Chorleitung in den Jahren 1949 - 1950 hatteEberhard Escofier, Bundeschorleiter des Fränkischen Sängerbundes, inne. Im Jahr 1951 übernahm Kreischormeister Willy Rösel die Stabführung und unter der neuen Leitung konnte der Chor bei vielen namhaften Veranstaltungen mit großem Erfolg mitwirken. Am 11. Februar 1953 wurde der Katzwanger Kinderchor gegründet. Auch unser Ehrenmitglied und langjähriger Stadtrat Helmut Bloß sang bereits im zarten Alter von 13 Jahren in diesem Chor mit. Die Betreuerin des Kinderchores war unser verstorbenes Ehrenmitglied Magdalena Schopf. Im Jahre 1956 musste man schweren Herzens den Kinderchor wegen schlechtem Probenbesuch auflösen. 1953 übernahm Michael Bickel von Michael Schüssel den Vorsitz des Vereins. Am 17. Juli 1955 wurde im Zuge der Feierlichkeiten für das 70-jährige Gründungsfest die neu angeschaffte Vereinsfahne enthüllt. Es war bereits die dritte Fahne. Die im Jahr 1888 geweihte Fahne ging im Laufe der Jahre kaputt. Die zweite 1911 angeschaffte Fahne kam nach Ende des zweiten Weltkrieges 1945 abhanden. Die Vorderseite ist mit dem Katzwanger Wappen und dem Schriftzug „Gesangverein Katzwang 1885 - 1955“ versehen. Auf der Rückseite steht der Spruch „Sind wir von der Arbeit müde“  -  „Bleibt noch Kraft zu einem Liede“. 1955 erfolgte der Austritt aus der Sängergruppe Mühlhof sowie der Übertritt in die Sängergruppe Schwabach.

1956 übernahm Leonhard Kern das Amt des 1. Vorsitzenden. Mit Chorleiter, Willy Rösel, veranstaltete der Chor alle 2 Jahre ein Konzert und nahm an vielen Sängertagen in Mühlhof und Nürnberg-Eibach teil. In dieser Zeit wurden die Proben in folgendem Rhythmus durchgeführt, eine Stunde gemischter Chor und eine Stunde Männer-Chor. Als dann in den folgenden Jahren der „Fernseher“ seinen Einzug in die Wohnzimmer hielt, wurden die Proben immer schlechter besucht. Vereinswirt Michael Kübler gab aus Altersgründen sein Lokal auf, der neue Pächter schloss den vorhandenen Saal, so dass für die Sängerschar keine Möglichkeit mehr bestand Konzerte, Weihnachtsfeiern usw. in Katzwang durchzuführen. Trotzdem konnte der 1. Vorsitzende Leonhard Kern den Chor einigermaßen über Wasser halten. Leider fanden keine neuen Bewohner aus Katzwang den Weg zum Singen, die Älteren mussten wir zur letzten Ruhestätte begleiten.

Im Jahre 1970 musste Chorleiter, Willy Rösel, der den Chor seit 1952 leitete, den Dirigentenstab aus Gesundheitsgründen abgeben. Dem 1. Vorsitzenden gelang es, hierfür Chorleiter Rudolf Löw aus Kornburg zu gewinnen. Dieser ist nun bereits seit 40 Jahren mit viel Engagement und hervorragendem musikalischem Können für die Chorgemeinschaft Katzwang tätig. Seitdem folgten jährlich Konzerte, die bei der Bevölkerung großen Anklang fanden. Die Sängerinnen und Sänger waren von seiner Chorarbeit und dem ausgewählten Liedgut begeistert und es schlossen sich wieder viele neue sangesfreudige Bürger dem Chor an.

 

Ereignisse der Jahre 1973 - 1977

Nach einem Beschluss der Vorstandschaft und Verwaltungsmitglieder wurde der Name „Gesangverein Katzwang“ in „Chorgemeinschaft Katzwang“ umbenannt. Beim Chorkonzert am 23.11.1973, unter dem Titel „Anker auf“, trat der Chor erstmals unter dem neuen Namen „Chorgemeinschaft Katzwang“, in der SOLI-Halle Katzwang auf.

Der 1. Vorsitzende Leonhard Kern legte nach 17 Jahren guter und engagierter Führungsarbeit sein Amt bei der Jahreshauptversammlung 1974 in die Hände von Helmut Deischl, der bereits seit 1955 im geschäftsführenden Vorstand, die Ämter des Schriftführers bzw. des Hauptkassiers innehatte. Seine Idee war es auch, ab 1975 die zukünftigen Konzerte im Markgrafensaal, der nahe gelegenen Goldschlägerstadt Schwabach, durchzuführen. Leider stand in Katzwang kein geeigneter Saal zur Verfügung. Auch Auftritte beim Bürgerfest und Weihnachtsmarkt in Schwabach folgten. In der Stadt Nürnberg war die gesangliche Mitwirkung bei Altstadtfesten, in Altenheimen und bei sonstigen öffentlichen Veranstaltungen angesagt. So entwickelten sich in den vielen Jahren gute Kontakte zur Stadt Nürnberg und Schwabach. Vor allem zur Stadt Schwabach, haben sich die Kontakte bis heute erhalten. Weiterhin wurden Freundschaften mit den Männerchören Münnerstadt in der Röhn, Anger in Oberbayern und dem gemischten Chor aus Szigetvar in Ungarn geschlossen. Leider haben sich diese ortsfernen Sängerfreundschaften aus verschiedenen Gründen wieder aufgelöst. Die Freundschaften mit den hiesigen Ortsvereinen, dem MGV „Sängerkreis Kornburg“, dem MGV Penzendorf-Schwarzach, den Sängerfreunden Leerstetten und Chören der Gruppe Schwabach-Stadt bestehen heute noch. Dank der einstimmigen Zustimmung des Kirchenvorstandes, konnten ab 1977 die Chorproben im evangelischen Gemeindehaus an der Weiherhauser Straße durchgeführt werden. Bis zu diesem Zeitpunkt fanden die Proben im Saal des Gasthofes Schmidt statt, der jedoch durch Umbau des Gasthofes nicht mehr genutzt werden konnte.

Ereignisse des Jahres 1985

Als einer der Höhepunkte in der Vereinsgeschichte gelten unbestritten die Feierlichkeiten, anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Chorgemeinschaft im Jahr 1985.

Unter der Schirmherrschaft von Nürnbergs Oberbürgermeister Dr. Andreas Urschlechter feierte man an drei Tagen mit Mitgliedern, Gästen und der Bevölkerung von Katzwang, das 100-jährige Jubelfest.

Das Festprogramm, unter der musikalischen Leitung von Chorleiter Rudolf Löw, fand vom Freitag, den 18. Oktober bis zum Sonntag den 20. Oktober 1985 statt.

Am Freitag fand in der SOLI-Halle Katzwang der Festkommers der Chorgemeinschaft statt. Mit dem Begrüßungslied „Willkommen“ von Willy Trapp wurde der Festabend eröffnet. Die sich anschließende Begrüßung wurde durch den 1. Vorsitzenden Helmut Deischl vorgenommen. Dankesworte gingen an die zahlreichen Ehrengäste, aus Politik und Wirtschaft, den Kirchen, des Fränkischen Sängerbundes, der Presse und den befreundeten Vereinen. Ein besonderer Gruß galt dem Arrangeur Hans Hild, der direkt aus Berlin angereist war. Er hat viele wunderbare Chorsätze für die Chorgemeinschaft geschrieben. Nach einigen Gedanken in die Vergangenheit sowie einen Blick in die Zukunft, führte Deischl aus, dass das 100-jährige Bestehen ein wirklich stolzer Augenblick sei.  Ein besonders großer Dank ging an Chorleiter Löw, der den Chor in seiner bis dahin 14-jährigen Tätigkeit, auf ein beachtliches Gesangsniveau gebracht hatte. Auch an den befreundeten Münnerstädter Männerchor, der im Jahr 1979 spontan den Erlös eines Benefiz-Konzertes für die Dammbruchgeschädigten zur Verfügung gestellt hatte, ging ein besonderer Dank.

Die Schlussworte von Helmut Deischl waren der Bewahrung des Vereines gewidmet, so gab er seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich in den nächsten hundert Jahren viele aktive  Mitmenschen finden werden, den Verein erfolgreich und zielgerichtet weiter zu führen. Nach diesen Worten übernahm Otfried Meißner die  Moderation des Festabends und leitete mit Charme und wohlgesetzten Worten durch das Programm. Herzliche Grußworte wurden überbracht von:

Rechtsreferent der Stadt Nürnberg, Dr. Richard Sauber, in Vertretung des Schirmherrn Oberbürgermeister Dr. Andreas Urschlechter

Oberbürgermeister der Stadt Schwabach, Hartwig Reimann

Fränkischer Sängerbund,  Präsidialmitglied Rudolf Rittsteiger

Nach dem Chorvortrag „Göttliche Zeichen“ folgten die Grußworte der Ortsvereine:

ARSV-Katzwang, Vorsitzender Reinhard Lott

FFW-Katzwang, Vorsitzender Manfred Pöhlmann

Geflügelzuchtverein, Vorsitzender Heinz Schott

Ortsverband der CSU, Stadtrat Helmut Bloß

Ortsverein der SPD,  Stadtrat Klaus Süß

TSV - Katzwang 05, Vorsitzender Heinz Essigke

VDK-Ortsverband, Vorsitzender Fritz Schrödel

Zimmerstutzen-Schützengesellschaft, Schützenmeister David Schwarz

 

Helmut Deischl bedankte sich im Namen aller Sängerinnen und Sänger ganz herzlich für die vielen Glückwünsche und Geschenke. Als Präsent der Chorgemeinschaft überreichte Helmut Deischl an die Grußwortredner jeweils einen großen handgeschliffenen Weinpokal mit Gravur zur Erinnerung an den Festabend. Es folgte der gemeinsame Auftritt der Männerchöre, bestehend aus den Chören: „Sängerrunde der Friseure“, „Sängerkreis Kornburg“ und „Penzendorf-Schwarzach“. Vor dem gemeinsamen Gesang, ließen es sich die Vorsitzenden der Vereine nicht nehmen, einige Worte an die Chorgemeinschaft zu richten. So folgten Grußworte, von Hans Fuchs für den MGV „Sängerkreis Kornburg“, von Günter Göbel, für den MGV Penzendorf-Schwarzach und von Alois Sander für die Sängerrunde der Friseure. Im Anschluss an den Auftritt der vereinten Männerchöre, folgten die Liedvorträge des gemischten Chores der „Sängerfreunde Leerstetten“. Auch hier richtete der Vorsitzende Walter Mihatsch ein Grußwort an die Katzwanger Chorgemeinschaft. Nach den schönen Liedvorträgen bedankte sich Helmut Deischl bei den befreundeten Chören, für die Mitgestaltung des Festabends, auf das Herzlichste. Den Schluss des offiziellen Teils des Festkommerses bestritt die Chorgemeinschaft Katzwang mit Liedern die von Johann Hild speziell für die Chorgemeinschaft arrangiert wurden. Ein dickes Dankeschön ging an den musikalischen Leiter der Chorgemeinschaft, Rudolf Löw. Als besonderes Zeichen der Zusammengehörigkeit, wurde mit gut gefüllten Weinpokalen auf die nächsten Jahrzehnte guter Zusammenarbeit angestoßen. Mit diesem herzlichen Akt, war der offizielle Teil des Festkommerses zu Ende. Zum Ausklang des Abends, spielten bei gemütlichem Beisammensein die Kootzbacher Musikanten.

Am Samstag, den 19.10.1985 fand im Markgrafensaal in Schwabach das Festkonzert der Chorgemeinschaft statt.  Die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Katzwang eröffneten den Liederreigen mit den internationalen Hymnen „Lasst uns alle fröhlich singen“ und „Lied an die Freude“. Im Anschluss begrüßte der 1. Vorsitzende Helmut Deischl die zahlreichen Ehrengäste. Ein besonderer Gruß ging an den Hausherrn, Oberbürgermeister Hartwig Reimann und an die mitwirkenden Chöre des Abends. Mit den Worten: „Dieses Fest soll ein Klingen sein, Gesang ist das Herzstück der Musik“ beendete Helmut Deischl seine Eingangsrede. Es folgten Grußworte von Oberbürgermeister Hartwig Reimann, Landtagsabgeordneten Karl Freller und vom Vizepräsidenten des Fränkischen Sängerbundes Rainer Kehrstefan. Nach den Grußworten übernahm der Moderator des Abends,  Otfried Meißner das Wort und ging Eingangs auf die Erfolge von Chorleiter Rudolf Löw, den künstlerischen Leiter des Chores, mit seinen 70 Sängerinnen und Sängern ein. Weiterhin stellt er Wolfgang Köppel aus Weißenburg vor, der seit 15 Jahren gefühlvoller  Begleiter des Chores am Konzertflügel ist. Nach diesen Informationen brachte die Chorgemeinschaft ansprechende Lieder von Ludwig van Beethoven und Franz Schubert zu Gehör. Dem Beifall der Zuhörer konnte man entnehmen, dass die sauber gesungenen Liedvorträge den Geschmack des Publikums gefunden hatten. Es folgten zur Ehre der Chorgemeinschaft, die vereinten gemischten Chöre der Sängergruppe Schwabach-Stadt, bestehend aus, „Einigkeit Unterreichenbach“, „Liedertafel Forsthof“, „Volkschor Schwabach“ und dem „Damenchor SC-Limbach“. Mit ansprechendem Liedgut begeisterten sie die Zuhörer. Nahtlos ging es weiter und die vereinten Männerchöre der Sängergruppe, „MGV Penzendorf-Schwarzach“, „MGV Wolkersdorf“, „Liedertafel Schaftnach“, „Sängerkreis SC-Vogelherd“, und Quartettvereinigung SC-Limbach“ ließen ihre ansprechenden Liedvorträge erklingen. Im Anschluss folgte der Gesangsauftritt des befreundeten Männerchores aus Münnerstadt. Mit festlichem Liedgut zeigte der Chor sein Können, lautstarker Beifall war die Belohnung für diesen gelungenen Auftritt. Der Vorsitzende der Münnerstädter Norbert Aigner ließ es sich nicht nehmen, die besten Glückwünsche für den Jubelchor zu überbringen und überreichte ein Bild von „Mürscht“, wie die Münnerstädter liebenswürdig ihren Ort bezeichnen. Als Schlusschor folgte nochmals die Chorgemeinschaft Katzwang mit festlichem Liedgut von Johannes Brahms und Wolfgang Amadeus Mozart. Helmut Deischl sprach am Ende des Konzerts seinen Dank an alle Beteiligten aus, ein besonderes Dankeschön ging an Chorleiter Rudolf Löw für seine kreative Chorarbeit. Sänger und langjähriges Verwaltungsmitglied Werner Wehl übernahm es, sich im Namen der Sängerinnen und Sänger, ganz herzlich beim Vorsitzenden Helmut Deischl und dem Chorleiter Rudolf Löw, für die stets gute und harmonische Chorarbeit zu bedanken. Mit der Zugabe „Amacing Grace“ ging der große Chorabend zu Ende. Man wird sich noch lange Jahre an dieses herrliche Festkonzert mit seinen vielen Chören und deren Sängerinnen und Sängern erinnern.

Mit kirchlichem Liedgut wirkte die Chorgemeinschaft, am nächsten Tag, beim Gottesdienst in der Wehrkirche Katzwang mit. Die Sängerfreunde aus Münnerstadt, hatten es übernommen, in der kath. Kirche St. Marien den Gottesdienst mit Chorgesang zu untermalen. Nach den Gottesdiensten fand die Totenehrung am Katzwanger Friedhof statt. Der evangelische Geistliche, Pfarrer Karlheinz Bielor, hielt die Ansprache zu Ehren der Verstorbenen. Unter der Leitung von Georg Ammon, wirkte der Katzwanger Posaunenchor bei der Totenehrungsfeier mit und gab der Feier einen würdigen Rahmen. Mit der Totenehrung waren die offiziellen Veranstaltungen zum 100-jährigen Jubiläum abgeschlossen.

Im Jahr 1985 fand noch ein „Europäischer Liederabend“ anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Sparkasse, im Markgrafensaal statt. Diese Völker verbindende Veranstaltung, an der auch die Chorgemeinschaft Katzwang mitwirkte, stand unter dem Motto „ Alle Menschen werden Brüder“.  Anschließend traf man sich in der Tiefgarage der Sparkasse und kam dem Wunsch gerne nach, an diesem Abend mit den Sängerinnen und Sängern, der vier beteiligten Nationen, England, Frankreich, Italien und Deutschland, einen intensiven Gedankenaustausch zu pflegen und neue Freundschaften zu schließen. Eine weitere erwähnenswerte Veranstaltung im Jahr 1985, waren die Partnerschaftsfeierlichkeiten der Städte Schwabach und Les Sables in Frankreich. An diesen Feierlichkeiten und Gesangsauftritten in Frankreich, nahmen auch einige Chormitglieder der Chorgemeinschaft Katzwang teil. 1985 war für die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Katzwang ein extrem ausgefülltes Sängerjahr, auf das jeder stolz sein konnte.

Ereignisse der Jahre 1986 - 1990

Aber auch die Folgejahre, waren mit sehr viel Chorarbeit verbunden und der Terminkalender war stets mit einer großen Anzahl von Auftritten gefüllt. Chorleiter Rudolf Löw, stets voll engagiert, motivierte seine Chormitglieder zu Höchstleistungen und brachte den Chor auf ein beachtliches Gesangsniveau. Die Auftritte und Veranstaltungen eines typischen Sängerjahres sehen wie folgt aus:

 

-          Großes Chorkonzert im Markgrafensaal Schwabach

-          Stadtparkkonzert in Schwabach

-          Bürgerfest in Schwabach (Singen in der Stadtkirche)

-          Bürgerfest in Katzwang    (alle 2 Jahre, ab 1994)

-          Singen zur „Goldenen Konfirmation“ in der Wehrkirche Katzwang

-          Singen zum Volkstrauertag am Ehrenmal Katzwang

-          Singen zum Totensonntag am Friedhof Katzwang

-          Singen am Weihnachtsmarkt in Schwabach

-          Jahreshauptversammlung mit Ehrung langjährig verdienter Mitglieder.

-           Verwaltungssitzungen

 

Wobei natürlich das jährlich stattfindende Chorkonzert im Markgrafensaal, mit seinen mehr als 800 Sitzplätzen, stets der Höhepunkt im Verlauf eines Sängerjahres ist. Aber auch das traditionelle Stadtparksingen in der grünen Lunge von Schwabach, bereitet stets viel Sangesfreude. Seit über 20 Jahren treten die Chöre der Sängergruppe Schwabach-Stadt im schönen Stadtpark auf und erfreuen die Zuhörer mit vielseitigem Gesang. Auch das jährliche Konzert in der evang. Stadtkirche Schwabach, anlässlich des Schwabacher Bürgerfestes, das bereits seit 1977 stattfindet, ist ein besonderes Ereignis und die Kirche ist stets bis auf den letzten Platz besetzt. Bei diesem Konzert treten die „Löw“- Chöre als vereinte Männer- bzw. gemischte Chöre auf. So trägt die Chorgemeinschaft Katzwang ihr Liedgut gemeinsam mit den „Sängerfreunden Leerstetten und dem evang. Kirchenchor Kornburg vor. Die Männerchöre setzen sich aus den Sängern des  MGV „Sängerkreis Kornburg“ und Penzendorf-Schwarzach“ zusammen.

Neben den sich jährlich wiederholenden Chorauftritten und Aktivitäten gibt es natürlich unzählige Ständchen für unterschiedliche Anlässe. Auch der gesellige Teil kommt in der Chorgemeinschaft nicht zu kurz.  So finden jährlich eine maskierte Rosenmontags-„Chorprobe“ und eine Chorfahrt statt. Geburtstagsfeiern von Chormitgliedern und die interne und externe Weihnachtsfeier sind weitere Schmankerln für ein geselliges Miteinander in der großen Chorfamilie.

Ein ganz besonderer Höhepunkt in der Vereinsgeschichte fand im Mai 1986 statt, eine zwölfköpfige Delegation der Chorgemeinschaft Katzwang,  geschart um ihren 1. Vorsitzenden Helmut Deischl und Chorleiter Rudolf Löw, konnte die Zelterplakette für 100-jähriges Chorbestehen in Empfang nehmen. Weitere zusätzliche Veranstaltungen waren in diesem Jahr noch zu bewältigen. So war die Chorgemeinschaft unter anderem beim Jubiläumsfest der FFW-Katzwang, anlässlich des 110-jährigen Bestehens, mit von der Partie. Ein Sängerfest des befreundeten Männerchores in Münnerstadt, rundete die Reihe der außerordentlichen Auftritte des Jahres 1986 ab.

Im Mai 1987 wurde ein neuer Gedanke in die Tat umgesetzt. alle Jahre abwechselnd in der evangelischen oder katholischen Kirche ein Muttertagskonzert zu gestalten. Die Konzerte zu Ehren der Mütter, war eine sehr erfolgreiche Konzertreihe und wurde bis 1998 jährlich durchgeführt. Der Erlös dieser Konzerte wurde jeweils für soziale Einrichtungen der jeweiligen Pfarrei übergeben.

Im Juni 1987 war die Chorgemeinschaft, beim Festkommers und dem Platzsingen, anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Schaftnacher - Männergesangvereins, mit eingebunden. Bei dem sich anschließenden Festzug marschierte man mit Vereinsfahne in der vordersten Reihe mit. Eine gesangliche Mitwirkung beim „Tag der Heimat“ im großen Saal der Meistersingerhalle war im September geplant. Eine Mitwirkung bei der Jubiläumsveranstaltung des MGV „Friseure Nürnberg“ im Stadtparkrestaurant Nürnberg, erfolgte im Oktober 1987. Das Jahr 1988 war geprägt durch eine Sängerfahrt nach Brentwood in England, wo die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Katzwang und „Sängerfreunde Leerstetten“, unter der Leitung von Chorleiter Rudolf Löw, bei dem englischen Chor “Hutton and Sheffield“, bei einem Sommerkonzert in Brentwood auftraten.

1989 kamen die ungarischen Sängerfreunde des gemischten Tinodi-Chores aus Szigetvar, im Juli für fünf Tage zu Besuch. Durch eine gute Organisation und Mithilfe aller Sängerinnen und Sänger konnten diese Tage zur Freude der ungarischen Freunde informativ und interessant gestaltet werden. Stadtbesichtigungen in Nürnberg, Schwabach und Rothenburg fanden statt, weiterhin ein Einkaufsbummel in Nürnberg, eine abendliche Grillparty und ein Kirchenkonzert, machten den Besuch der ungarischen Sangesfreunde zu einem nicht zu vergessenden Erlebnis. Im September des nächsten Jahres, folgte ein viertägiger Gegenbesuch der Katzwanger bei den Sängerfreunden des Tinodi-Chores in Szigetvar. Bei einem wunderbar gestalteten Kirchen-konzert waren die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft Katzwang voll mit eingebunden. Zwischen den beiden Chorleitern Rudolf Löw und Jozsef Hergenröder, die sich auf Anhieb gut verstanden, bildete sich eine harmonische Sängerfreundschaft aus. Bei der Jahreshauptversammlung am 10. März 1990 wurde eine neue Vereinssatzung verabschiedet. Gleichzeitig wurde die Gemeinnützigkeit des Vereins beim Zentralfinanzamt Nürnberg beantragt. Noch im gleichen Jahr wurde der Chorgemeinschaft Katzwang vom Finanzamt bestätigt, dass der Verein ausschließlich  gemeinnützige Zwecke verfolgt und einer Steuerbefreiung nichts entgegensteht.

Ereignisse der Jahre 1991 - 1999

Im Dezember 1991 war Chorgesang am Nürnberger Chriskindlesmarkt angesagt. Die Veranstaltung wurde durch den im Frankenland bekannten Egon Helmhagen moderiert. Weiterhin wirkte die Chorgemeinschaft beim großen Weihnachtskonzert unter dem Titel „So klingt´s in Katzwang zum Advent“, in der kath. Kirche St. Marien mit vielen anderen Vereinen mit. 1992 war man beim 100-jährigen Jubiläum des Volkschores Schwabach mit eingebunden. Beim Kreissingfest in Abenberg verstärkten die Katzwanger den gemischten Chor der Sängergruppe. Ende September sang der Chor beim Altstadtfest in Nürnberg und war mit einigen Liedern bei der Waldweihnachtsfeier des Alpenvereins Schwabach dabei. 1993 hatten wir wieder den befreundeten Chor Tinodi aus Ungarn für vier Tage zu Gast. Der Chor aus Szigetvar war mit 41 Sängerinnen und Sängern auf einer Deutschlandtournee. Mit einer Busfahrt nach Bamberg und zur Fränkischen Seenplatte zeigte man den ungarischen Gästen unsere schöne fränkische Heimat. Ein Konzertauftritt des ungarischen Chores bei der Abendmesse in der kath. Kirche St. Marien rundete den Aufenthalt unserer ungarischen Freunde gesanglich ab. Leider verstarb Chorleiter Jozsef Hergenröder noch im Jahr 1993 und die Verbindungen zu den Ungarn verblassten im Laufe der Jahre. 1994 wurde festlicher Gesang beim 40-jährigen Jubiläum des CSU-Ortsvereins in der Schützenhalle und beim 75-jährigen Jubiläum der Sängerfreunde Leerstetten dargeboten. Ende April 1994 beteiligte sich die Chorgemeinschaft Katzwang, die in der Sängergruppe Schwabach-Stadt eingebunden ist, mit dem Liedvortrag „Abendfrieden“ an Tonaufnahmen für ein musikalisches Portrait  „Musik und Gesang aus Schwabach“. Eine Kanalfahrt nach Berching, gemeinsam mit den Mitgliedern des Bürgervereins Katzwang, war ein interessantes Erlebnis und die Teilnehmer waren allesamt begeistert.

Das 1. Bürger-Straßenfest in Katzwang wurde im Juli 1994 aus der Taufe gehoben. Die Chorgemeinschaft war mit einem Info-Stand vertreten und bereicherte das Bürgerfest mit einem Gesangsauftritt, seitdem findet es alle zwei Jahre statt.

Im November 1995 fand das Festkonzert zum 110-jährigen Jubiläum der Chorgemeinschaft unter dem Titel „Evergreens“ im Markgrafensaal statt. Kreischorleiter Rudolf Löw hatte ein Konzert mit den schönsten Liedern der letzten zehn Konzertjahre zusammengestellt. Als Solisten wirkten Petra Piccu mit ihrer herrlichen Sopranstimme und Michael Steinl mit seiner ausdrucksstarken Tenorstimme mit. Die Besucher des Konzertes waren von der Liedervielfalt des Abends begeistert. Durch das  Konzertprogramm führten: der Schwabacher Oberbürgermeister Hartwig Reimann, der 1. Vorsitzende des Verkehrsvereins Schwabach, Karl-Horst Wendisch und der 1. Vorsitzende der Chorgemeinschaft, Helmut Deischl. Eines der Glanzlichter im Jahr 1996 war das Muttertagskonzert in der kath. Kirche St. Marien. Gemeinsam mit dem 1. Akkordeonorchester Schwabach, der Sopranistin Petra Piccu und dem stimmgewaltigen Nesthäkchen Nadja Schneider verwöhnte man die Zuhörer. Besonders stolz waren die Mitglieder der Chorgemeinschaft auf ihr Chorkonzert „Glücksbringer“, bei welchem die Big-Band des Schwabacher Wolfram-von-Eschenbach-Gymnasiums mitwirkte und das Publikum voll begeisterte. 1997 wirkte man, wie auch im letzten Jahr beim „Tag der Heimat“ in der großen Meistersingerhalle mit. Weiterhin war man beim festlichen Adventskonzert der Sängergruppe Schwabach-Stadt, mit einigen Liedvorträgen eingebunden. Das 100-jährige Jubiläum, des SPD-Ortsvereines im Jahr 1998 wurde in der Schützenhalle mit festlichem Liedgut umrahmt. Weiterhin fand neben dem jährlichen Chorkonzert im Markgrafensaal ein ansprechendes Weihnachtskonzert in der Wehrkirche statt. Im September 1999 war festlicher Gesang beim 125-jährigen Jubiläum des Veteranen u. Soldatenvereines angesagt. Ende November wurde gemeinsam mit den Vereinen der Sängergruppe Schwabach-Stadt, ein Adventskonzert in der Kirche Peter u. Paul durchgeführt.  Am 20. Dezember 1999 fand eine große Geburtstagsfeier für unseren verdienten Chor- u. Kreischorleiter Rudolf Löw anlässlich seines 60-jährigen Geburtstages im Saal des Gasthauses „Grüner Baum“ in Kornburg statt. Gesangsvorträge der fünf „Löw“-Chöre zu Ehren von  Chormeister Rudolf Löw umrahmten die Feier. Der stellvertretende Kreischorleiter Günter Fink übernahm die Leitung der Gesangsauftritte. Eine große Anzahl von Gratulanten aus dem öffentlichen Leben überbrachten ihm die herzlichsten Glück- und Segenswünsche zu seinem Ehrentag.

Ereignisse der Jahre 2000 – 2002

Ein neues Jahrtausend wird mit spektakulären Feuerwerken begrüßt und die ganze Welt feiert den Übergang in das neue Jahrtausend. Im Juni 2000 fand am Hallenbad in Katzwang eine musikalische Veranstaltung im Zuge des Meistersinger-Festivals, anlässlich der 950-Jahrfeier der Stadt Nürnberg, unter Mitwirkung der fünf „Löw“-Chöre und anderen Teilnehmern statt. Im November 2000 fand das jährliche Chorkonzert zum 25. Mal im Markgrafensaal in Schwabach statt. Es wurde als Benefiz-Konzert unter dem Motto „Musik hält gesund“ veranstaltet. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung übernahm Oberbürgermeister Hartwig Reimann. Der Reinerlös des Konzertes von 3.700,00 DM wurde dem Förderverein Stadtkrankenhaus Schwabach zur Verfügung gestellt. Im Jahr 2001 drängten sich wieder viele zusätzliche Gesangsauftritte in den Terminkalender. So wirkte man neben den bekannten jährlichen Veranstaltungen, beim Platzsingen und Singen am Ehrenmal, anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des MGV „Sängerkreis Kornburg“ und beim Platzsingen und Festzug anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des MGV Penzendorf-Schwarzach mit. Mitte Juni fand die Teilnahme am Festzug der Freiwilligen Feuerwehr Katzwang anlässlich des 125-jährigen Jubiläums statt. Als besonderes Ereignis des Jahres 2001, fand an zwei Tagen im Juni ein großes Kreissingfest des Sängerkreises Schwabach, mit Festkonzert, Gedenkfeier, Gottesdienst und offenem Singen, in der Kreisstadt in Roth, statt. Die Chorgemeinschaft Katzwang war am zweiten Tag, gemeinsam mit den Sängerfreunden aus Leerstetten, beim offenen Singen im Hof des Schlosses Ratibor mit eingebunden. Ein großes Sängererlebnis ging am Marktplatz in Roth mit dem Abschlusslied „Laudate“, wo alle Sängerinnen und Sänger des Sängerkreises Schwabach eingebunden waren, zu Ende.

1. Vorsitzender Helmut Deischl tritt nach 28 Jahren von der Spitze des Vereins zurück.

Bei der Jahreshauptversammlung am 15.04.2002 stellte sich der langjährige 1. Vorsitzende Helmut Deischl, aus gesundheitlichen Gründen, bei der Neuwahl nicht mehr zur Verfügung. 48 Jahre war er ehrenamtlich in der Verwaltung tätig, davon 28 Jahre als 1. Vorsitzender. Deischl hatte in diesen Jahrzehnten gemeinsam mit Kreischorleiter Rudolf Löw dem Verein einen positiven und dauerhaften Stempel aufgedrückt. Er war somit mit 28 Jahren Amtszeit,  der am längsten amtierende Vorsitzende des Vereins. In seine Amtszeit fielen das 75-, 90-, und 100-jährige Chorjubiläum. Helmut Deischl´s Engagement wurde 1995 mit dem Ehrenzeichen für Verdienste im Ehrenamt belohnt. 1996 wurde er zum Ehrenmitglied des Sängerkreises Schwabach, den er mit aufgebaut hat, ernannt. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Anneliese Deischl, die immer aktiv an seiner Seite stand, wurde das Ehepaar für 50-jähriges aktives Singen geehrt und mit der goldenen Ehrennadel nebst Urkunden vom Deutschen- und Fränkischen Sängerbund ausgezeichnet. In Anerkennung seiner Verdienste, die sich Helmut Deischl für die Erhaltung des Vereins und Bewältigung der kulturellen Aufgabe „Erhaltung des Liedgutes“ erworben hat, wurde er von den Mitgliedern der Versammlung einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

Als Nachfolger für das Amt des 1. Vorsitzenden wurde Dieter Zürl gewählt, der seit 1.1.1980 dem Verein als Sänger im Tenorbereich angehört. Auch Dieter Zürl war bei der Wahl zum Vorsitzenden bereits 20 Jahre aktiv im Vereinsgeschehen eingebunden. In den Jahren 1982-1990 hatte er als Verwaltungsmitglied die Funktion des stellv. Kassiers und von 1990 bis 2002 wirkte er im Team der Kassenrevisoren mit. Er dankte den Mitgliedern der Versammlung für das entgegengebrachte Vertrauen und wird seine ganze Kraft zum Wohle des Vereines einsetzen.

Im Juni 2002 umrahmte die Chorgemeinschaft den Festvortrag von Hans Bosch, Pfarrer i.R. anlässlich des 850-jährigen Jubiläum von Katzwang, in der Schützenhalle Katzwang. Im September war die Mitwirkung beim Schlosskonzert „Zauber schöner Melodien“ im Faberschloss, anlässlich des 160-jährigen Jubiläums des Gesangverein Stein 1842 e.V., angesagt. Weiterhin war im Jahr 2002 die vollständige Restaurierung der im Jahr 1955 angeschafften Vereinsfahne nötig. Die Kosten beliefen sich auf 2.700,00 DM. Zum Vergleich, die Kosten für die Neuanschaffung betrugen 1955, nur 650,00 DM.

Ereignisse der Jahre 2003 - 2005

Im Jahr 2003 fanden zwei „Goldene Hochzeiten“ mit gesanglicher Umrahmung statt. So feierte im Mai, das Sängerehepaar Anneliese und Helmut Deischl ihr 50-jähriges Ehejubiläum in der Wehrkirche. Einen Monat später konnte die Sängerin Marianne Halfter mit ihrem Mann Kurt ebenfalls das Fest der „Goldenen Hochzeit“ feiern. Im Juni war die Chorgemeinschaft aufgerufen, den Festkommers anlässlich des 75-jährigen Jubiläums der Zimmerstutzen-Schützengesellschaft zu umrahmen. Im Juli 2003 wurde beim katholischen und evangelischen Pfarrfest gesungen auch noch im Juli war das Singen der „Löw“-Chöre in der Stadtkirche Schwabach anlässlich des Bürgerfestes angesagt. In der voll besetzten evang. Stadtkirche sangen im Wechsel die vereinten Männerchöre, „Sängerkreis Kornburg“ und „MGV Penzendorf- Schwarzach“, sowie die vereinten gemischten Chöre „Chorgemeinschaft Katzwang“ und „Sängerfreunde Leerstetten“ unter der Leitung von Chorleiter Rudolf Löw. Die Moderation übernahm alle Jahre in gekonnter Weise der 1. Vorsitzende des „Verkehrsverein Schwabach“, Karl-Horst Wendisch, als so genannter „Bürgerfestmeister“.  Im September 2003 trat man zum „Tag der Chöre“ im Rahmen des Nürnberger Altstadtfestes mit Gesangsvorträgen vor der Lorenzkirche und auf der Showbühne am Hauptmarkt auf.

Im Juli 2004 fand auf Einladung der Kornburger Sänger Manfred Wudy und seinem Flugkameraden Rolf Scherle erstmalig ein Sängerflugtag in Gauchsdorf am Fuß des Heidenberges statt. Dieser Tag soll außer den schönen Flügen, über das „Fränkische Seenland“ oder Nürnberg und Umgebung, die Freundschaft zwischen beiden Chören fördern und künftig alle Jahre durchgeführt werden. Im September 2004 umrahmte die Chorgemeinschaft die Jubiläumsfeier „50 Jahre CSU - Ortsverein Katzwang“ in der Schützenhalle. Anfang Dezember wirkte man mit einem Chorkonzert, in der kath. Kirche St. Marien, bei den Jubiläumsfeierlichkeiten anlässlich des  25-jährigen Bestehens des  Kulturkreises Katzwang mit. Zum Jahresausklang, im Rahmen der Weihnachtsfeier, war für den 1. Vorsitzenden Dieter Zürl, ein besonderer Dank angebracht. Neben seiner guten Vereinsführung, schlüpft er nun schon seit 25 Jahren in die Rolle des „Heiligen Nikolaus“. Mit seinem echten sakralen Bischofsgewand und seinem Rauchmantel sieht er aus, als ob er mit seinen Engeln direkt vom Himmel herab gestiegen wäre.  Im Jahr 2005 beging die Chorgemeinschaft Katzwang drei kleine Jubiläen. Der Chor besteht seit 120 Jahren, Chorleiter Rudolf Löw ist seit 35 Jahren der musikalische Leiter und die Chorkonzerte werden seit 30 Jahren im Markgrafensaal in Schwabach durchgeführt. Im Juni 2005 bereicherte man mit einem „Musikalischen Intermezzo“ das Rahmenprogramm einer Gelöbnisfeier der Bundeswehr in Schwanstetten. Der Gesangsauftritt wurde gemeinsam mit den „Sängerfreunden Leerstetten“ und dem „evang. Kirchenchor Kornburg“, durchgeführt. Am Abend gaben Abordnungen vieler örtlicher Vereine, so auch die Chorgemeinschaft Katzwang, mit ihren Vereinsfahnen der Gelöbniszeremonie den entsprechenden Rahmen. Weiterhin umrahmte man in diesem Jahr die Eröffnung der Jubiläumsfeier anlässlich des 100-jährigen Bestehens des TSV-Katzwang 05 mit festlichem Liedgut.

Ereignisse der Jahre 2006 - 2007

Ein voller Terminkalender verlangte auch im Jahr 2006 wieder den vollen Einsatz aller Sängerinnen und Sänger. So eröffneten sie im Saal der Geflügelzuchtanlage den offiziellen Teil des Festabends anlässlich des 75-jährigen Jubiläums des Geflügelzuchtvereins. Ein schönes Erlebnis bei bestem Juli-Wetter war das Platzsingen und die Mitwirkung beim Festzug des „Liederkranzes Rednitzhembach“, anlässlich ihres 100-jährigen Gründungsfestes. Die musikalische Reise des Chorkonzertes, im November 2006, unter dem Titel „Herzflimmern“, führte mit Evergreens, durch die 50er und 60er Jahre. Bernhard Oppel am Klavier und Erich Dotzauer am Schlagzeug sind bereits seit vielen Jahren die gefühlvollen musikalischen Begleiteter. Die Solisten, Petra Piccu (Kornburg) mit ihrer einschmeichelnden Sopranstimme und Michael Steinl (Wendelstein) mit seinem voll klingendem Tenor, der auch locker durch das Programm führt, geben dem Konzert seit Jahren eine unverwechselbare Note. So hat das vielseitige Konzert die Zuhörer wieder einmal voll begeistert und der Markgrafensaal war bis auf den letzten Platz ausverkauft. Einen schmerzlichen Verlust erlitt der Verein 2007. Nach langer schwerer Krankheit verstarb am 26. April die stellvertretende Vorsitzende Monika Ullmann kurz vor ihrem 61. Lebensjahr. Mit ihr verliert die Chorgemeinschaft Katzwang eine liebe und treue Seele des Vereins. Bei der Aussegnung am 2. Mai begleitete der Chor den Trauergottesdienst mit gefühlvollen Liedern. Verwaltungsmitglied Renate Witzl übernahm das anspruchsvolle Ehrenamt der stellv. Vorsitzenden kommissarisch. Bei der Neuwahl 2008 wurde sie auf Grund ihrer Leistungen und Aktivität für weitere drei Jahre in ihrem Amt einstimmig bestätigt. Am 14. September2007, wurde das Sängerehepaar Jutta und Alfred Miederer in der Wehrkirche in den heiligen Stand der Ehe geführt. In der Kirche sang der Kirchenchor und gab der Trauung einen würdigen Rahmen. Vor der Kirche brachten die Sängerinnen und Sänger der Chorgemeinschaft dem glücklichen Ehepaar und den vielen Hochzeitsgästen festliches Liedgut klangvoll zu Gehör. Nachdem die schon lange zur Tradition gewordenen Sängerfahrt im vergangenen Jahr in das Bierparadies Kulmbach mit Besichtigung der Plassenburg führte, steuerten Mitte September 2007 die Chormitglieder mit ihren Bekannten und Freunden die historische Stadt Wertheim am Main an. Der Ausflug führte über Freudenberg und einer 1-stündigen Schifffahrt nach Miltenberg und anschließend nach Wertheim am Main. Nach einer Stärkung und ausgedehnter Stadtbesichtigung ging es wieder „Richtung Heimat“ und in Wilhermsdorf ließ man den Tag, mit musikalischer Umrahmung durch unseren bewährten Musikus Manfred Schmalzl ausklingen. Organisator Winfried Müllmaier und sein Team hatten wieder ein tolles Programm zusammengestellt. Leider will Winfried sein Amt nach 12 Jahren in jüngere Hände geben. Im November eröffneten die Sängerinnen und Sänger, in der Schützenhalle, den Festkommers der Zimmerstutzen Schützengesellschaft, anlässlich ihres 80-jährigen Bestehens.

Nachdem bereits im letzten Jahr das Chorkonzert „Herzflimmern“ ausverkauft war, so setzte Chorleiter Rudolf Löw mit seiner Idee, - Drei Klasse-Tenöre müssen es sein, -  im Jahr 2007 noch einen drauf. So engagierte er bei dem Konzert „Melodien für Dich“ neben dem bewährten Tenor Michael Steinl, auch Jens Schmiedeke, der bereits auf verschiedenen Opernbühnen Furore gemacht hat und noch den jungen Alexander Herzog aus Katzwang mit seiner strahlenden Stimme und schauspielerischem Talent (Vizemeister bei der Veranstaltung Musical-Star). Die Kombination 80 Sängerinnen und Sänger und die geballten  Stimmen der Tenöre brachte den seit Wochen ausverkauften Saal zum Kochen.

Ereignisse der Jahre 2008 - 2009

Im März 2008 umrahmte man in der kath. Kirche St. Marien mit dem Lied „Heimat deine Sterne“ die Trauerfeier für den im Alter von 87 Jahren verstorbenen Walter Rötsch. Er war  langjähriger  Stadtrat und viele Jahre Vorsitzender des TSV Katzwang. Es folgte im April 2008 die gesangliche Eröffnung der Verabschiedungsfeier vom politischen Urgestein Helmut Bloß, in der Schützenhalle. Unser Ehrenmitglied Helmut Bloß wurde nach 42 Jahren kommunalpolitischer Karriere mit viel Lob von vielen Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft, darunter Ministerpräsident Günther Beckstein, verabschiedet. Mit der schönen zweitägigen Chorreise im September 2008 nach Krumau im Böhmerwald, verschaffte sich der frisch ins Amt berufene Hauptverantwortliche des Vergnügungsausschusses Wilhelm Grimm, einen sehr guten Einstieg. Im September umrahmte man in der Schützenhalle das 100-jährige Jubelfest des Obst- u. Gartenbauvereins Katzwang. Im Oktober sang der Chor auf Einladung des Kulturkreises Katzwang zum Vorspan des Erntedank-Konzertes „Cembalissimo“, einige Lieder mit kirchlichem Inhalt. Am Samstag, den 8.November, eine Woche vor dem Chorkonzert, hatte man den versierten Chor- u. Orchesterleiter Karl Heinz Schmitt aus Aschaffenburg verpflichtet, einen Seminartag für alle aktiven Chormitglieder unter dem Thema „Singen nach Noten“ abzuhalten. Durch die ausgefeilte und verständliche Vortragsweise wurde der Seminartag zu einem vollen Erfolg. Am 3. Adventssonntag, wirkte der Chor zum Abschluss des Jahres gemeinsam mit den „Löw“-Chören beim Weihnachtsprogramm der Goldschlägerstadt Schwabach mit. Auf dem stimmungsvollem Marktplatz, vor dem schönen Krippenhaus, brachte die Chorgemeinschaft gemeinsam mit den Sängerfreunden Leerstetten und dem evang. Kirchenchor Kornburg weihnachtliches Liedgut zum Vortrag. Der MGV Kornburg und MGV Penzendorf-Schwarzach vereinten sich zu einem ausdrucksvollen Gesamtchor der Männerstimmen. Auch im Jahr 2009, war wieder das volle Programm angesagt. So begann das Jahr, am 12. Januar, mit der ersten Chorprobe. Es folgte im Februar das lustige Rosenmontagstreiben in der AWO-„Scheune“. Der März, war gekennzeichnet von der Jahreshauptversammlung mit der Ehrung von langjährig verdienten Mitgliedern. So konnten sechs Gründungs-mitglieder der Nachkriegszeit, für 60-jährige Treue geehrt werden. Herta Bär, Anneliese Deischl, Lissy Klenke, Adolf Wiedmann und die beiden Sängerinnen Marianne Schwarz und Marianne Halfter, die den Chor seit 60 Jahren, mit ihrer guten Stimme unterstützen. Weiterhin wurde Karl Kittsteiner, ehemaliger „Deutscher Rad-Straßenmeister“, auf Grund seiner 50-jährigen Treue zum Ehrenmitglied ernannt. Im April wirkte man beim Gottesdienst anlässlich des Konfirmationsjubiläums für ehemalige Konfirmanden in der Wehrkirche mit. Ende Mai fand der Auftritt beim Schwabacher Stadtparkkonzert statt. Im Juni war die Chorgemeinschaft mit einem Infostand beim Bürgerfest in Katzwang vertreten. Fleißige Helferinnen und Helfer bewirteten die Gäste mit Käsebroten und Wein. Das Highlight des Standes, die Schminkstation für Kinder, erfreute durch regen Zulauf. Die Sängerinnen und Sänger bereicherten auf dem Podium vor dem Bürgeramt mit einigen Liedern das Bürgerfest. Ende Juni umrahmte man im Saal des TSV Katzwang die Hochzeitsfeier des Brautpaares, Sängerin Gabriele Pogatschnig, geb. Nachtigall und Michael, mit ihren Wunschliedern. Im Juli trat man beim Gemeindefest rund um die Wehrkirche und beim Bürgerfest in Schwabach auf. Leider hatte man im Juli eine traurige Pflicht zu erfüllen. Völlig unerwartet verstarb am 8. Juli 2009 der Ehrenvorsitzende Helmut Deischl im Alter von 80 Jahren. Mit seinem Tod verliert die Chorgemeinschaft eine erfahrene und weit blickende Persönlichkeit, die sich in den vielen Jahren, große Verdienste um die Chorgemeinschaft und den Chorgesang erworben hat. Den Trauergottesdienst in der Wehrkircheam 11. Juli untermalten die Sängerinnen und Sänger mit gefühlvollen Liedern.  Leider verstarb am 09. August 2009 der ehemalige stellvertretende Vorsitzende Horst Kralowetz im Alter von 67 Jahren. Er  setzte seine Aktivitäten in den Jahren seiner Amtszeit (1990 - 2002) stets zum Wohle des Vereins ein.

Im August war der Sängerflugtag auf Einladung der Kornburger Sängerfreunde an der Reihe und man konnte als Copilot die fränkische Heimat aus der Vogelperspektive bewundern. Der Chorausflug führte im September in die historisch ehrwürdige Stadt Nördlingen im Geopark Ries. Im Oktober gaben sich das beliebte Sängerpaar Barbara Rausch und Rudolf Schlapp im Steiner Rathaus das Ja-Wort und gerne umrahmte man diese Feier mit  schönen Liedern. In der zweiten Novemberhälfte drängen sich erfahrungsgemäß viele Termine. So fanden das Chorkonzert „Von Melodie zu Melodie“, Singen am Ehrenmal, anlässlich des Volkstrauertages, Singen zum Totensonntag, zu Ehren der Verstorbenen und am 1. Advent die traditionelle Weihnachtsfeier,statt.

 

 

 

 

Ausblick auf das Jahr 2010

Gleich am ersten Probetag des Jubiläumsjahres 2010 wurde sehr intensiv geprobt. Chorleiter Rudolf Löw stellte klar, dass die vielen öffentlichen Festveranstaltungen Festkommers, Gottesdienst, Totenehrung, Tag der Öffentlichkeit und das Jubiläumskonzert neben all den bekannten, sich jährlich wiederholenden Veranstaltungen, die Einübung umfangreichen Liedgutes erforderlich macht. Die ganze Kraft der Sängerinnen und Sänger ist im Verlauf des Festjahres gefordert, um ein gutes Gelingen aller Auftritte zu gewährleisten. Die Schirmherrschaft der Festveranstaltungen übernimmt Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly.

 

Ein Schmankerl im Jubiläumsjahr ist die im September geplante dreitägige Chorreise nach Melk in der Wachau.

 

Der Verein hat im Jubiläumsjahr, 160 Mitglieder die sich in 80 aktive und 80 fördernde Mitglieder aufgliedern. Die Chorproben finden, montags von 20.00 - 22.00 Uhr, im evangelischen Gemeindehaus an der Weiherhauser Str. 13 statt. 

 

125 Jahre Chorleben haben sich in der alten fränkischen Gemeinde Katzwang und dem heutigen Stadtteil Katzwang der Stadt Nürnberg erfüllt.

Möge auch in der weiteren Zukunft die gesellschaftliche und kulturelle Arbeit des Chores weitergeführt werden können und der Chorgesang dauerhaft Freude und Erbauung schenken. In diesem Sinne soll der Rückblick auf die 125-jährige Geschichte der Chorgemeinschaft Katzwang seinen Abschluss finden.

 

Katzwang, 28.01.2010

Dietmar Seidel

1.Schriftführer